Fast jeder hat sie, keiner will sie – aus Sicht der Chinesischen Medizin weist Cellulite auf ein Ungleichgewicht des Organismus hin.


Im Mittelpunkt der TCM (Traditionelle Chinesische Medizin) steht immer die Lebensenergie Qi (Chi). Wird der Energiefluss gestört – durch ungesunde Lebensweise, Krankheiten, Stress etc – gerät der Körper ins Ungleichgewicht und es kommt zu einer Stagnation der Energie. Frauen trifft das Problem häufiger als Männer, da diese gemäß TCM eher zur Yin-Energie neigen, während Männer mehr der Yang-Typ sind. Yang stellt das Feuer dar und Yin das Wasser, welches sich bei Frauen häufig im Gewebe ansammelt, beispielsweise in Form von Cellulite.

Ein „Störfaktor“ kann z.B. die hormonelle Empfängnisverhütung sein, da sie aus Sicht der Chinesischen Medizin den Blutfluss schwächt und den Hormonhaushalt durcheinander bringt. Dadurch kann u.a. eine Wasserstauung im Gewebe entstehen und somit Cellulite. Gut “fließendes” Blut ist ein sehr wichtiger Energiespender, weshalb man sich z.B. auch bei Eisenmangel häufig schwach fühlt. Denn das Spurenelement Eisen sorgt für den Sauerstofftransport im Blut.

Zu viel Wasser im Körpergewebe begünstigt also Cellulite, hervorgerufen durch schlechte Ernährung und Nahrungsmittel, welche die Energie des Darmes und der Nieren schwächen: Rohkost, Weißmehl, weißer Zucker, Milchprodukte, Gebratenes, aber auch schwarzer Kaffee und Alkohol.

Die Leitungsbahnen der Niere sind laut TCM der Sitz des Feuers Yang, das dafür zuständig ist, den Körper auf Normaltemperatur und das Blut zum Fließen zu bringen. Daher ist es wichtig, Nahrungsmittel zu sich zu nehmen, die die Nieren stärkendenn, wenn diese nicht richtig arbeiten, kann die Flüssigkeit nicht richtig ausgeleitet werden (Wasserstauung).

Andere Merkmale für zu viel Wasser im Körper können z.B. Akne, Durchfall und häufige Erkältungen sein.

“Behandlung” der Cellulite mit Mitteln der TCM:


1. Die richtige Ernährung, um Wasser auszuleiten

Verzicht auf schwarzen Kaffee und Süßigkeiten, Reduzierung von Weißmehlprodukten, Milchprodukten, Gebratenem bzw. frittierte Gerichte ,Fleisch, Wurst. Stattdessen Nahrungsmittel verwenden, die Niere und Darm stärken: Hirse, Buchweizen, Polenta, Pilze, gekochtes Gemüse (vor allem Möhren und Kürbis), Vollkornreis, Hülsenfrüchte.

Warm frühstücken, wie schon des öfteren erwähnt, ist auch ein Tipp, um die Verdauung morgens in Schwung zu bringen und Energie für den Tag zu tanken.

2. Stress vermeiden, im Gleichgewicht bleiben

Allein 10 bewusste Atemzüge am Tag können helfen (das schafft wirklich jeder)! Wer etwas in die Tiefe gehen möchte, dem sei die App “Headspace” empfohlen: Ein ehemaliger Mönch zeigt in 10 Schritten (10 Tagen), ohne esoterischen “Schnick-Schnack”, wie man vorgeht. Man muss sich nur darauf einlassen. Es sind nur 10 Minuten am Tag, doch sie können helfen, die Lebensqualität zu verbessern.

3. Akupunktur und Schröpfen

Schröpfen ist ein traditionelles Verfahren, bei dem durch kleine Gläser auf der Haut ein Unterdruck erzeugt wird. Die Zirkulation des Blutes sowie der Lymphen wird angeregt und Wasser ausgeleitet. Hilft übrigens auch bei Verspannungen.

Auch die Akupunktur kann helfen, den Energiefluss anzuregen und Flüssigkeit auszuleiten. Eine Kombination aus beiden Therapiearten ist zu empfehlen.

Diese Methoden sollten in einer Praxis für Chinesische Medizin durchgeführt werden!

4. Unterstützende Pflege

 

Eine unterstützende Pflege (die jedoch alleine nicht ausreicht) mit anregenden und entgiftenden Inhaltsstoffen gehört dazu – wie z.B. das Bodycontour-Serum von Bottega Organica mit anregendem und durchblutungsförderndem Chili.

 

 



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