Jeder Jahreszeitenwechsel bedeutet Stress für die Haut.

Durch UV-Strahlung und Chlorwasser im Sommer angegriffen, benötigt die Haut aufgrund von Kälte, Wind und niedriger Luftfeuchtigkeit sowie trockener Heizungsluft viel Pflege - vor allem eine andere Pflege als im Sommer. Der starke Gegensatz von Kälte und trockener Luft ist eine wahre Herausforderung für unser größtes Organ. Die Haut versucht, diesen durch Selbstregulation auszugleichen; der Eigenfeuchtigkeits- und Fettgehalt der Haut sinkt und sie beginnt zu spannen oder sogar zu schuppen. Auch Neurodermitis und Ekzeme können so verstärkt werden, Fältchen werden sichtbarer.

Es ist also wichtig, nicht nur die Kleidung der Jahreszeit anzupassen, sondern auch die Hautpflege. Während im Sommer eine leichtere Pflege ausreicht und vor allem der Sonnenschutz wichtig ist, sollte im Winter rechtzeitig mit einer reichhaltigen Pflege dem Feuchtigkeitsverlust vorgebeugt werden. Denn einer Haut, die ständig ungeschützt den unterschiedlichsten Temperaturen und schädlichen Umwelteinflüssen ausgesetzt ist, wird man es früher oder später auch ansehen.

Unsere Tipps, um bestens gerüstet in die kälteren Jahreszeiten zu starten:

1.Wie immer - viel trinken! 

Kräutertees tun auch der Seele gut. Ein richtig wärmendes und nährendes Rezept aus dem Ayurveda ist die “Golden Milk”:

      • 120 ml Wasser und 1 EL Kurkuma in einen Topf geben, etwas geriebenen Ingwer hinzufügen und aufkochen, bis eine Paste entsteht; diese dann beiseite stellen
      • In einem anderen Topf 350 ml Mandelmilch (oder Kokosnussmilch bzw. andere Pflanzenmilch) erwärmen, die Paste einrühren und 1 EL Kokosnussöl, Gewürze wie Zimt und Kardamom hinzugeben sowie eine Prise Pfeffer. Das Ganze ca. 3 Minuten köcheln lassen. Nach Belieben mit Honig, Kokosblütenzucker oder Stevia süßen.

Ein super Trunk vor dem Zubettgehen; damit die Stoffe sich über Nacht entfalten können und der Regenerationsprozess unterstützt wird. Hilft gegen Entzündungen, unterstützt die Verdauung, entgiftet und entspannt. Kurkuma ist wirklich eine gute “Allzweckwaffe” gegen jegliche Beschwerden.

2. Auf andere Inhaltsstoffe achten
 
Weniger Lichtschutz als im Sommer verwenden (es sei denn, man ist gerade im Ski-Urlaub), dafür aber mehr auf fettende, pflegende Inhaltsstoffe achten. Aloe Vera oder Extrakte der Alge eignen sich dafür zum Beispiel besonders gut, da sie die Haut gleichzeitig widerstandsfähiger machen. Die Surface-Gesichtscreme ist extra entwickelt worden gegen die Schäden des Stadtlebens und enthält viele pflanzliche Inhaltsstoffe, wie z.B. Kamelie, Algenextrakte und Mangostane, die die Haut schützen, regenerieren und stärken. Außerdem enthält sie Gamma-Oryzanol, einen natürlichen UV-Filter. Perfekt für den Herbst!
 

3. Sich eine Auszeit gönnen

Nicht nur der Haut, auch sich selbst Pflege und Ruhe gönnen und eine Auszeit nehmen, z.B. mit Sauna, Gesichtsmake, Fußbad - oder einfach in die warme Decke kuscheln, mit Tee und einem guten Buch (derzeit empfehle ich gern “Nachts ist es leise in Teheran“ von Shida Bazyar). Ein entspannendes Bad tut auch Wunder, z.B. mit dem Well-Earned Soak mit Lavendel, perfekt nach einem langen und kalten Tag.

 4. Vitamin D

Geachtet werden sollte auch auf eine genügende Zufuhr von Vitamin D, einem absolut notwendigen Vitamin, vor allem für die Calcium-Bildung (und gute Laune). Das heißt, in den Mittagspausen ein kleiner Spaziergang und viel raus - auch mal ohne Sonnenschutz (da dieser die Vitamin D Bildung verhindert). In Makrele, Lachs und Eigelb ist ein hoher Anteil an Vitamin D enthalten. Zusätzlich ist es ratsam, im Winter ein Vitamin D3-Präparat einzunehmen; die Apotheke berät hier gern.

 5. Spezielle Pflege für wetterempfindliche Haut

Sehr empfindliche Haut, der Wetterschwankungen stark zu schaffen macht, sollte gut gepflegt und geschützt werden. Twelve Beauty ist die perfekte Pflege für sehr empfindliche Haut, die schnell zu Rötungen neigt und temperaturempfindlich ist. Der Essential Moisturizer ist eine reichhaltige Tagespflege und eignet sich bestens dafür.

 6. Selbstmassagen

Wärmende Selbstmassagen nach der Dusche mit einem geeigneten Öl, wie z.B. Sesamöl oder dem Vanilleöl von Bottega Organica, regen die Durchblutung an, steigern das Wohlbefinden, entgiften und stärken das Selbstwertgefühl. Man kann das Öl auch etwas erwärmen!

 7. Warme Speisen

Warme Speisen: Wie im letzten Blogpost schon erwähnt, sollte man vor allem in den kalten Monaten vermehrt warme Nahrungsmittel zu sich nehmen, da der Körper sonst viel Energie aufbringen muss, kalte Speisen, wie z.B. Rohkost, erst einmal auf Körpertemperatur zu bringen. Nichts geht über eine nährende und wärmende Suppe am Abend!



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